25 Leitlinien der Baubiologie - Der rote Faden

rote schnur


Nahezu alle Aspekte für umweltverträgliches, nachhaltiges und gesundes Bauen, Wohnen und Arbeiten sind integriert in den 25 Leitlinien der Baubiologie. Von der Herstellung und Nutzung bis hin zur Entsorgung der Baustoffe und Produkte, der richtigen Planung unter Berücksichtigung der bauphysikalischen Eigenschaften, der Reduzierung möglicher, gesundheitsgefährdender Baustoffe und Umwelteinflüsse.
Diese 25 Leitlinien dienen als Anleitung und Werkzeug für die Beurteilung der einzusetzenden Produkte.


Die seit 1980 geltenden 25 Grundregeln der Baubiologie wurden jetzt 2018 unter großem Einsatz einiger engagierter Baubiologen überarbeitet und werden nun als die 25 Leitlinien der Baubiologie in einem ansprechenderen und für Alle verständlichen Design präsentiert.

Die Änderungen wurden in nachfolgendem Vortrag von Dipl. Biologin Pamela Jentner auf dem diesjährigen Kongress des Institut für Baubiologie + Nachhaltigkeit IBN dargestellt.

Brings mir doch vom Acker!

bauen mit stroh
Stroh ist einer der am schnellsten wachsenden Rohstoffe. Und Lehm ist die Mutter Erde selbst. Beides sind hervorragende Baustoffe für ressourcenschonendes und damit nachhaltiges Bauen.

Der Strohbau ist seit Jahren auf dem Vormarsch. Hier verbindet sich Bauen mit natürlich nachwachsenden Rohstoffen mit regionaler Herkunft. Handwerkliche Baukunst bildet die Grundlage für die verschiedenen Bauweisen – entweder lasttragend als Strohballenbau oder in Verbindung mit Holzständer- bzw. Holzrahmenkonstruktionen. Und das nicht nur als Wandkonstruktion, sondern auch im Dach!

Die Oberfläche wird mit Lehm verputzt; der geht mit dem Stroh eine wunderbare Verbindung ein und verwöhnt die Baufamilie mit bestem Raumklima. Die Fassade wird einerseits konstruktiv vor der Witterung geschützt (z.B. großer Dachüberstand) oder es werden Kalkputze eingesetzt.

Der Baustoff Lehm findet aber auch in vielen anderen Bereichen Anwendung, so z.B. im Stampflehmbau, im Trockenbau mit Lehmbauplatten oder bei der Verwendung von Lehmsteinen.

Mehr Informationen finden Sie bei Baubiologischen Beratungsstellen. Unsere Geschäftsstelle vermittelt Ihnen gerne einen Fachmann in Ihrer Nähe.

Der Quell des Lebens

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Wasser – es ist das am besten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Als Genussmittel legen wir höchste Anforderungen an es an und als Kloake verabschieden wir es in den Kanal.
Baubiologischer Umgang mit Wasser ist bewußt und differenziert.

“Das Prinzip aller Dinge ist Wasser
aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück.”

Thales von Milet (um 625 – 545 v. Chr.),
griechischer Philosoph und Mathematiker

Beim Umgang mit Wasser werden in der Baubiologischen Haustechnik natürliche Wasserwirtschaft und Wasserbehandlung umgesetzt.
Die Nutzung von Niederschlagswasser, Grauwassernutzung und die Ressourcenschonung durch Abbau überflüssiger Infrastrukturen und Stoffkreisläufe schützt die Umwelt und spart Kosten. Material- und Stoffreinheit gewährleisten beste Wasserqualität.

Die verschiedenen Wasserarten sind

  • Grundwasser
  • Regenwasser
  • Trinkwasser (Körperpflege und Nahrung)
  • Betriebswasser (Kühlwasser, Heizungswasser, Grauwasser)
  • Schmutzwasser (Abwasser mit oder ohne Fäkalien)

Die dritte Haut

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Nach der eigenen Haut und der Kleidung ist das Haus unsere dritte Haut. Und der Innenausbau ist sozusagen das, was direkt auf der zweiten Haut anliegt. Das soll geschmeidig sein und angenehm – so wie die Natur.

Innenausbau ist alles das, womit wir beim Bewohnen und Benutzen der Gebäude in unmittelbar in Kontakt kommen (können). Also Böden, Wände, Decken, Fenster, Türen, Möbel, Teppiche, usw. Baubiologischer Innenausbau bedeutet, dass alle diese Einbauten und Accessoires ästetisch schön und gesundheitlich unbedenklich sind.

Bei der Auswahl der baubiologisch vorteilhaften Materialien hilft uns wieder einmal die Natur mit Ihrem Vorbild. Holz, Erde und Stein bilden die Grundlage. Sie werden als Massivholzboden, Massivholzfenster, Holzmöbel, Kalkputz oder Lehmputz, Stampflehmwand oder auch Natursteinboden verwendet. Natürliche Öle und Wachse oder Farben aus Kalk und Lehm veredeln die Oberflächen. So bleibt alles „atmungsaktiv“, will sagen: die Oberfläche ist diffusionsoffen und hygroskopisch, das Material kapillaraktiv, so dass z.B. Schimmelpilze keine Chance haben.

In extremen Anwendungen wird sogar beispielsweise Schafwolle als Sanierungsflies gegen chemische Luftschadstoffe eingesetzt.

Die synthetische Produktschiene der Kunststoffe kann dem wertvollen Glanz des baubiologischen Innenausbaus nur das scheinbar schöne Aussehen entgegenhalten. In Funktion und Wertigkeit aber reichen die Kunststoffe bei weitem nicht an die Naturbaustoffe heran. Oftmals bringen sie eher noch Probleme durch erhöhte Schadstoffkonzentrationen und Gerüche in die eigenen vier Wände.

Mehr Informationen finden Sie bei Baubiologischen Beratungsstellen. Unsere Geschäftsstelle vermittelt Ihnen gerne Ihren den Fachmann in Ihrer Nähe.

Luft – unser Überlebensmittel Nr.1

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Ohne den Sauerstoff der Luft geht uns Menschen schon nach wenigen Minuten die Puste aus. Aber auch die anderen Aspekte natürlich sauberer Luft brauchen sich nicht zu verstecken.
Die Natur schenkt uns die beste Luft zum Atmen. Luftkurorte sind oft am Meer oder im Gebirge, abseits von Industrie und nah an den natürlichen Lufterneuerungsanlagen (Pflanzen, Wasser).

Das Lüften entsorgt die in der Raumluft angereicherten Luftschadstoffe (VOCs), Mikroorganismen, Gerüche, Radon und CO2. Es reguliert die Raumluftfeuchtigkeit und versorgt uns mit negativ geladenem Sauerstoff(-Ionen), der für die Regulation des gesamten Organismus von Bedeutung ist.

Im Zuge der fortschreitenden Bauentwicklung werden heute die Gebäude viel dichter gebaut als noch vor 30 Jahren. Und die immer weiter steigenden Anforderungen an die Energieeinsparung führen zur weiteren Reduzierung der Luftwechselrate, was bedeutet, dass immer weniger Frischluft zur Verfügung gestellt wird.

Der Frischluftbedarf in Innenräumen muss durch Fensterlüftung oder durch technische Lüftungsanlagen gewährleistet werden.
Beim Einsatz von Lüftungsanlagen ist die Wartung der Anlage (Filter) besonders wichtig, weil ansonsten bei mikrobieller Besiedelung durch Schimmelpilze oder Bakterien die angesaugte Frischluft schnell zur Belastung für den Innenraum werden kann.
Bei Fensterlüftung muss man einfach die Fenster öffnen, aber nicht nur 1 x am Tag, sondern mindestens 3 x und das für mehrere Minuten.

Kunststoffoberflächen beeinflussen durch elektrostatische Aufladung negativ die natürliche Ionisierung der Raumluft.

Motor statt Muskel

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Viele Dinge im Haus sind uns ohne Strom nicht mehr denkbar. Der muss hergestellt werden und über Leitungen zu den Verbrauchsstellen verteilt werden. Am besten gleich um die Ecke!

 Der Strom den wir in den Häusern verbrauchen wird nur zum geringsten Teil für die Beleuchtung verbraucht (ca. 5 % im Wohnbau). Der Hautanteil wird als Kraft in Motoren bereitgestellt, z.B. in den Pumpen der Heizungsanlage.

Baubiologische Grundsätze beim Thema Kraft und Strom sind

  • Strom aus regenrativen Energiequellen (Sonne, Wind)
  • Kraft-Wärme-Kopplung (Blockheizkraftwerk)
  • denzentrale Stromherstellung (z.B. durch örtliche Photovoltaikanlage)
  • örtlicher und regionaler Verbrauch des Stroms (kurze Verteilwege)
  • sparsamer Umgang mit Strom (z.B. geregelte Heizungspumpe)
  • Licht als Tageslichtergänzung (z.B. naturnahes Farbspektrum)
  • Vermeidung von Elektrosmog (elektromagnetische Felder)

Räume gesund und schön gestalten!

conluto tragende Stampflehmwand im Neubau

Baubiologisch gestaltete Innenräume begeistern durch das Zusammenspiel von möglichst unverfälschten Naturmaterialien, ästhethisch hochwertigen Oberflächen und bestmöglichem Raumklima.

Die meisten Räume beeindrucken uns im ersten Augenblick durch das, was wir sehen. Aber schon nach kurzer Zeit kommen weitere Eindrücke, wie z.B. Akustik, Geruch oder Raumklima dazu.
Die baubiologische Raumgestaltung vereint diese Eigenschaften und erweitert sie mit dem Wissen, um die gesundheitliche Relevanz und Nachhaltigkeit der eingesetzten Materialien und Technologien.

Holz, Stein und Erde sind dabei die grundlegenden Elemente, aus denen natürliche Putze, Farben oder Bodenbeläge entstehen. Baubiologisch hervorragende Produkte sind so weit wie möglich naturbelassen, z.B. aus Lehm, Kalk, Massivholz und Naturfasern wie Hanf, Flachs, Zellulose oder Wolle.

Über unsere Baubiologen-Suche finden Sie den Baubiologen in Ihrer Nähe.

Sachverständige Begutachtung, Messung und Bewertung

Schimmelpilzbefall an kalter Wandoberfläche

Viele Menschen kennen den Baubiologen als denjenigen, der ins Haus kommt um Schimmel, Elektrosmog oder chemische Schadstoffe zu messen. Wir im Verband Baubiologie e.V. nennen diese baubiologischen Sachverständigen „Baubiologische Messtechniker“.

Baubiologische Messtechniker untersuchen, messen und begutachten Elektrosmog, Radioaktivität und Radon, Schall, Schadstoffe, Wohngifte und Raumklima, Schimmel- und Hefepilze, Bakterien und Allergene. Nach Auswertung der Messprotokolle, Datenlogger und Laboranalysen erstellen sie einen laienverständlichen Untersuchungsbericht. Bei Auffälligkeiten werden Sanierungsempfehlungen gegeben.

Die Untersuchungen und Messungen werden professionell mit erstklassigen Messgeräten und nach anerkannten Methoden durchgeführt. Da, wo die Kompetenz des einzelnen Sachverständigen endet, arbeiten seine Partner weiter: chemische und mikrobiologische Fachlabore, spezialisierte Sachverständigenkollegen und andere mehr.

Das Institut für Baubiologie + Nachhaltigheit IBN bildet in Kooperation mit dem Verband Baubiologie e.V. die Baubiologen (IBN) zum Baubiologischen Messtechniker (IBN) weiter. Diese Messtechniker sind umfassend in allen Bereichen des Standards der Baubiologischen Messtechnik (SBM) geschult, welcher die ganzheitliche Arbeitsgrundlage für unsere baubiologischen Messtechniker darstellt.


Der Standard der Baubiologischen Messtechnik hat jetzt eine eigene Internetseite:


Auf www.sbm-standard.de findet man in übersichtlicher Form den aktuellen Standard nebst seinen Richtwerten, Randbedingungen und Leitsätzen, eine Sammlung von Vorträgen und Beiträgen zum Standard, fremdsprachige Versionen sowie Infos zur Standard-Kommission.

  • Die Leitsätze der Baubiologie definieren die Arbeitsweise für professionelle baubiologische Messtechniker.

Klassische Untersuchungsbereiche

Baubiologische Messtechniker IBN bieten Ihnen für alle Innenraumrisiken die richtige Untersuchung an:

  • Elektrosmog
    (Schlafplatz, Wohnung/Haus, Arbeitsplatz, Bauplatz)
  • chemische Schadstoffe
    (z.B. Formaldehyd, VOC, SVOC, Partikel/Fasern, Schwermetalle)
  • Radon und Radioaktivität
  • Raumklima
  • Schimmelpilze & Bakterien
  • Allergene

So oder so – und manchmal auch beides!

holzbau

Die einen verfechten sich für die Holzbauweise, die anderen propagieren die Massivbauweise als das Non plus ultra. Beide Bauweisen haben ihre Vorzüge und in der Mischbauweise ergänzen sie sich.

Die Holzbauweise verbucht als Leichtbauweise vor allem den Vorteil der kurzen Herstellung auf seiner Seite. Fertighäuser werden in wenigen Tagen aufgestellt. Im Vergleich zu massiv hergestellten Bauteilen wird während der Bauphase viel weniger Feuchtigkeit eingebracht. Bei der Wärmedämmung sind leichte Bauteile schwereren gegenüber im Vorteil, weil sie die Wärme besser drinnen halten.

Massive Bauteile bieten im Gegensatz zu Holzbauteilen einen geringeren Planungsaufwand. Sie liefern einen höheren Schallschutz und haben durch das hohe Gewicht die Fähigkeit Wärme zu speichern. Der Massivbau ist durch den monolitischen (einschichtigen) Aufbau technisch weniger anspruchsvoll als der Fertigbau.

Beide Bauweisen sind nach baubiologischen Kriterien sehr gut auszuführen. In der Mischbauweise werden die Vorteile beider Bauweisen kombiniert. So werden z.B. im Mehrgeschossbau die Decken und Innenwände massiv gebaut (Schallschutz, Wärmspeicherung). Die Außenwände werden in Holzbauweise als Fertigelemente integriert, was die Bauzeit erheblich verkürzt und eine sehr gute Wärmedämmung mit natürlichen Baustoffen bringt. 

Mehr Informationen finden Sie bei Baubiologischen Beratungsstellen. Unsere Geschäftsstelle vermittelt Ihnen gerne einen Fachmann in Ihrer Nähe.

Von der Natur zur Technik

natur zur technik

Wärme – Kraft – Wasser – Luft, diese Quadriga der Elemente machen wir Menschen uns in unseren Häusern zunutze. Die baubiologische Haustechnik behandelt deren nachhaltigen Einsatz in einem ganzheitlichen Ansatz zum Wohle unserer Gesundheit.

Feuer, Wasser, Luft und Erde sind die vier natürlichen Grundelemente. Sie gehen in der baubiologischen Haustechnik eine Symbiose mit dem Gebäude ein. Ihre Zähmung transformiert sie so in Wärme, Kraft, Wasser und Luft, dass wir Menschen von Ihnen nicht erschlagen werden, sondern sie wohl dosiert genießen können.

Das Feuer bringt uns die Wärme, ganz gleich ob im Einzelofen, Grundofen oder Heizkessel. Die Elektrizität schenkt uns Kraft für allerlei Maschinen und gibt uns Licht wenn es dunkel wird. Das Wasser ist unser Lebenselexier, das wir in bester Reinheit genießen wollen und verschmutzt weiterfließen lassen. Die Luft ist das Element das uns durch den Atem am Leben erhält.
Aus der Erde holen wir die Baustoffe wie Lehm, Stein, Metall und Holz und verbinden die vier Naturelemente mit dem Gebäude.

Die baubiologische Haustechnik bietet vielfältige, effiziente und intelligente Lösungen. Die klassischen Gewerke Heizung und Sanitär, Elektro und Lüftung, Rohbau und Innenausbau werden dabei nicht getrennt betrachtet. Die ganzheitliche Planung und Ausführung schafft Synergien, die dazu führen, dass Ressourcen geschont werden und in Innenräumen das bestmögliche Wohnklima entsteht.

Wärmestrahlung ist besser als warme Luft

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Wenn’s draußen kalt wird, wissen wir alle die Wärme des Feuers zu schätzen.

Moderne Heizungen zeigen uns das Feuer nicht mehr. Sie liefern einfach nur die Wärme, die meist als warmes Wasser durch Leitungen fließt und von Heizkörpern an den Raum abgegeben wird.

Flächen, die Wärme abstrahlen, sind physiologisch für unsere Gesundheit vorteilhaft. Das können Wände, Böden oder Decken sein. Die Heizungstechnik setzt dazu Wandheizungen, Fußbodenheizungen und Deckenheizungen ein, die von Warmwasser durchflossenen Leitungen durchzogen sind. Da die Temperaturen des Heizungswassers sehr niedrig sein können, wird vergleichsweise wenig Energie gebraucht, die vorzugsweise aus Solarenergie hergestellt wird.

Einzelöfen kommen dem besten natürlichen Wärmelieferanten auf unserer Erde am nächsten: der Sonne. Auch hier genießen wir die Wärmestrahlung des Grundofens oder des Kaminofens, der direkt im Wohnraum steht. Eine Glastüre lässt den verzaubernden Lichtschein des Feuers in die Stube.

„Die Sonne bringt Wärme und das Licht,
aber Schatten, den bringt sie nicht.“
(deutsches Sprichwort)

Heizkörper, die viel warme Luft aufwirbeln, sind für die Gesundheit nicht förderlich, da auf diesem Wege deutlich mehr Feinstaub in unsere Lungen gelangt. Solche Kompaktheizkörper und Konvektoren sind jedem von uns bekannt. Sie brauchen mehr Energie als Flächenheizungen, weil das Wasser viel heißer aufgeheizt werden muss.

Bei der Wärme lohnt es sich also baubiologisch zu denken und zu planen

  • Einsatz nachwachsender Rohstoffe wie Sonne, Holz, Erdwärme,
  • Strahlungswärme statt warmer Luft (Konvektion)
  • Niedertemperatursysteme (Wandheizung, Fußbodenheizung, …) statt Hochtemperatursysteme
  • Wärmerückgewinnung aus Abluft und Abwasser

Warm wird es mit jeder Heizung, aber baubiologische Wärme wärmt gesund und schont gleichzeitig Umwelt und Geldbeutel.

Wenn das Gute liegt so nah, …

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Die Natur schenkt uns eine Vielfalt an Materialien, die wir für den Bau und die Einrichtung von Häusern nutzen können. Manche davon scheinen in Vergessenheit geraten zu sein, andere erleben eine wunderbare Renaissance.

Wir könnten hier viel für Sie aufschreiben. Aber es gibt schon andere, die hier hervorragende Arbeit leisten.

Deswegen empfehlen wir Ihnen einfach deren wunderbare Datensammlung zu nutzen: fnr – nachwachsende Baustoffe .

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR).
Telefon +49 3843 6930-0
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.fnr.de 

Zwei Fragen: wie und womit?

Espacio Parasol Sevilla

Weltweit werden Häuser in verschiedener Bauweise errichtet. Gründe dafür sind u.a. kulturelle Unterschiede, Rohstoffvorkommen oder auch klimatische Besonderheiten.

In unseren Breiten werden beim Hausbau normalerweise Massivbau und Holzbau kombiniert.
Der Keller wird massiv aus Beton und Stein gebaut, das Dachgeschoss meist aus Holzbalken und Brettern. Oben drauf kommen dann die Dachziegeln als Deckung.

Für die Stockwerke dazwischen stellt sich aber jeder der baut zwei Fragen:

  1. Massiv oder aus Holz – wie soll ich bauen?
  2. Welche Baustoffe soll ich einsetzen?

Jede Bauweise hat ihre Stärken und Schwächen und da gilt es für denjenigen der entscheidet herauszufinden, welches Weise zu ihm passt. Weitere Information dazu haben wir für Sie unter Massivbau & Holzbauweise zusammen gestellt.

Lehmbau und Strohbau haben wir als besondere Bauweisen aufgenommen, die einerseits eine Jahrtausend alte Tradition haben und andererseits heute neu interpretiert werden. Lassen Sie sich inspirieren!

Bei den Baustoffen empfehlen wir vom Verband Baubiologie e.V. den Einsatz von Naturbaustoffen. Holz, Lehm und Kalk sind die Materialien, die uns die Natur als Baum, Erde und Stein in hervorragender Güte zur Verfügung stellt.
Ihre Eigenschaften wie Diffusionsfähigkeit, Wärmedämmung und Wärmespeicherung und ihre besonderen Vorzüge erklären wir Ihnen unter der Rubrik Baustoffe natürlich!.

In der Rubrik baubiologischer Innenausbau finden Sie die verschiedenen Anregungen zum Thema Innenräume schön und gesund gestalten.

Haben Sie Fragen?

Verband Baubiologie e.V.
Margarethenweg 7, 53474 Bad Neuenahr
   (02641) 911 93 94
  (02641) 911 93 95
info@verband-baubiologie.de
www.verband-baubiologie.de
Mo, Mi, Fr: 10.00 - 12.00

Geschäftsstelle

Verband Baubiologie e.V.
Frau Elke Gerischer

Telefonsprechzeiten:
Mo, Mi, Fr: 10 - 12 Uhr
Tel. (02641) 911 93 94

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